„Codename Hélène“ – Ariel Lawhon

Das Buch in einem Satz: Die Australierin Nancy Wake wird im Frankreich der 1930er Jahre von der Journalistin zur Fluchthelferin und Unterstützerin der Résistance.

Für alle, die gern wahre Geschichten über historische Persönlichkeiten lesen und die die höchstdekorierte weibliche Militärangehörige der Alliierten kennenlernen möchten.

Lesenswert, weil uns Ariel Lawhon diese großartige Frau in unsere Herzen schreibt und uns von Seite 1 durch ihren soghaften Schreibstil packt.

Ich hatte bis zu diesem wunderbaren Roman noch nie von Nancy Wake gehört oder gelesen. Von dieser mutigen, selbstbewussten und attraktiven Frau, deren Markenzeichen der rote Lippenstift war und die zu den meistgesuchten Personen der Nazis in Frankreich gehörte – bekannt unter dem Namen „Die weiße Maus“. Ariel Lawhon hat Nancy Wake ein literarisches Denkmal gesetzt, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben ist. In ihrem Nachwort ordnet sie die Ereignisse noch einmal ein, was zeigt, wie viel Recherche-Arbeit hinter diesem Roman steckt. Wie schon in „Der gefrorene Fluss“ holt die Autorin weibliche Personen aus der historischen Mottenkiste und erzählt uns von ihren Leben. Beide Bücher sind absolut lesenswert und wir hoffen, dass weitere Werke der Autorin ins Deutsche übersetzt werden.

Da das Auge ja auch mitliest, sei noch erwähnt, dass es einen schönen Farbschnitt hat, ein schickes Vorsatzpapier mit Lippenstiften und eine Karte im vorderen Teil von Frankreich zu Nancy Wakes Zeit 😊.

Vielen Dank an @adrian_verlag für das Leseexemplar.

Lest wohl, und vor allem „Codename Hélène“ 😊.

Eure Tanja