„Where I Left My Heart“ – Julia Niederstraßer

Das Buch in einem Satz: Das „Museum of Broken Hearts“ soll im Loslassen helfen, doch zwischen Juna und ihrem besten Freund Link flackert die Anziehung unaufhaltsam.

Lesenswert, weil es zeigt, wie schwer es ist, Gefühle loszulassen, wenn sie längst das Herz entflammt haben.

Für alle, die nach authentischen Liebesgeschichten suchen.

Nachdem es zwischen Juna und Link diesen einen Moment gab, der über „Wir sind nur Beste Freunde“ geht, möchte Juna eine Zeichnung von ihr, die Link angefertigt hat, im „Museum of Broken Hearts“ abgeben. Sie möchte so damit abschließen, denn Link hat deutlich gemacht – das war ein Fehler und darf nicht wieder vorkommen. Im „Museum of Broken Hearts“ sind die unterschiedlichsten Dinge von den unterschiedlichsten Menschen ausgestellt, die mit anderen Personen abschließen wollen.

Ich habe die Geschichte rund um Juna und Link so geliebt. Vor allem Juna habe ich richtig doll ins Herz geschlossen. Eine wirklich greifbare, sympathische Protagonistin. Das Buch ist auch hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben, zwischendurch kommen aber auch Kapitel aus Links Sicht, was für Abwechslung sorgt. So lernt man ihn und seine Gedanken besser kennen.

Der Schreibstil ist leicht und hin und wieder zur Poesie neigend. Man fliegt nur so durch die Seiten. Am Anfang eines jeden Kapitels aus Junas Sicht gibt es kleine Textpassagen zu diversen ausgestellten Gegenständen im „Museum of Broken Hearts“. Das Museumsthema ist somit die ganze Zeit präsent.

Die Spannung zwischen Juna und Link ist permanent da. Ich habe ihre Geschichte gerne gelesen. Es gibt keine künstlich geschaffenen Dramen, und ich empfinde die Geschichte als sehr realistisch. Es ist eine gefühlvolle Geschichte und behandelt sowohl wichtige als auch sensible Themen. Das Pacing stimmt auch auf allen Ebenen.

Eine superschönes Buch, was ich allen empfehle.

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