Ein Foto mit dem Cover von "Nemesis' Töchter" umgeben von verschiedenen Dekoartikeln

„NEMESIS‘ TÖCHTER“ – Tara-Louise Wittwer

Das Buch in einem Satz: „Nemesis‘ Töchter“ ist eine Wutschrift im Sinne der Schwesterlichkeit, die irgendwie etwas kathartisches an sich hat.

Lesenswert, weil der Humor von Tara-Louise Wittwer einfach köstlich ist.

Für alle, die schon längst wütend sind und jetzt das Gefühl von Zusammenhalt brauchen.

„Ich will nicht mehr gemocht werden, ich will gehört werden.“ – Tara-Louise Wittwer hält sich in ihrem Buch „Nemesis‘ Töchter“ nicht zurück. Sie schwächt nicht ab, zensiert nicht oder wählt einen „angepassten“ Ton. Sie nennt die Dinge beim Namen, sie ist wütend und das ist gut so. Denn Frauen* dürfen und sollen Platz einnehmen.

„Wir alle als Schwestern. […] Wir sind ein Wir.“

Ja, „Nemesis‘ Töchter“ ist eine Wutschrift im Sinne der Schwesterlichkeit, denn gemeinsam sind wir stärker – und das schließt alle weiblich gelesen Personen mit ein, wie Wittwer ganz deutlich macht. Im Kampf für wahre Gleichberechtigung ist kein Platz für Transphobie, Rassismus oder Ableismus. Wir müssen uns gegenseitig auffangen und uns den Rücken stärken. Für all die Frauen, Mütter, „Hexen“, die vor uns kamen und all die, die nach uns kommen werden.

„Zusammen und in dieselbe Richtung.“

Eure Karo