Alle, Thriller, Sci-Fi · 13. Juli 2026 „Die Abschaffung des Todes“ – Andreas Eschbach
Das Buch in einem Satz: Ein junges Start Up im Silicon Valley will den Tod abschaffen und sucht reiche Investor:innen, doch hinter den Kulissen scheint sich etwas ganz anderes zu verbergen.
Lesenswert, weil man beim Lesen zwar einige Theorien aufstellt, aber vermutlich niemand auf die finale Auflösung kommen würde.
Für alle, die Lust auf einen guten Thriller mit Sci-Fi Elementen haben.
Journalist James Windover erlangt von der Hauptinvestorin seines Exklusivnachrichtendienstes einen Sonderauftrag. Er soll an ihrer Stelle zu der Bekanntgabe eines jungen Start Ups ins Silicon Valley reisen, die nach reichen Investor:innen für ihr Projekt suchen. Eine gar nicht so einfache Aufgabe, denn für diese Veranstaltung gilt höchste Geheimhaltung und Presse ist strengstens verboten.
Während James schließlich mit einer Sondergenehmigung zu dem Event reist, recherchiert sein Team im Headquarter in seinem Auftrag heimlich zu allem, was das junge Start Up, seine Gründer:innen und den Hauptinvestor umgibt. Und so entdecken James und sein Team, dass während die jungen Unternehmer:innen in den USA die Milliarden ihrer Investor:innen einsammeln, sie insgeheim versuchen einen Thriller-Schriftsteller in Europa zum Schweigen zu bringen.
Fürchten sie etwa seine unveröffentlichte Geschichte? Enthält sie etwas, was das Projekt gefährden könnte? Fragen, deren Antworten James Windover für seine Hauptinvestorin und gute Freundin in Erfahrung bringen will – und ihn selbst zum Ziel werden lassen.
Während die zweite Hälfte des Buches einiges an Fahrt aufnimmt und sich definitiv im Bereich eines, wenn auch unkonventionellen, Thrillers bewegt, wurde ich in der ersten Hälfte zugegeben etwas ungeduldig, da die Erzählung sehr weit ausholt.
Aber: Das Weiterlesen lohnt sich! Ich hatte zwar einige Theorien beim Lesen dieses Buches, doch keine kam auch nur annähernd an die letztendliche Auflösung ran und nach der finalen Auflösung saß ich erstmal ein paar Minuten fassungslos da und musste alles verarbeiten. Wirklich gelungen!
Das wird definitiv nicht mein letztes Buch von Andreas Eschbach sein.
Eure Karo

